Das neue Berlin Musical

im Admiralspalast

Am 26. Juni 2015 fand im Köpenicker Rathaushof die umjubelte Uraufführung des Musiktheaterstücks „Der Hauptmann von Köpenick – Das Musical“ statt. Bisher haben über 18.000 Zuschauer das neue Berlin Musical gesehen. Nun geht der Hauptmann von Köpenick in seine dritte Spielzeit: ab 19. Juli 2017 im Berliner Admiralspalast – direkt im historischen Theaterviertel Berlins rund um die Friedrichstraße.

Die Inszenierung ist eine Art „Volkstheatermusical“ in Berliner Mundart mit viel Berliner Kolorit. Sie verbindet klassische Elemente des Boulevardtheaters mit modernem Musical. Die Kompositionen und Lieder reichen vom Moritatenlied, über Musicalsongs und großen mehrstimmigen Ensemblenummern, gespickt mit musikalischen und textlichen Zitaten u.a. von Kurt Weill, Johann Strauß und Heinrich Zille, bis hin zum „close harmony“ Gesang und zur Jazzmusik im Stil der 20er Jahre.

Historische Kostüme von Antje Schrader (Kostümzauberei Adlershof), Berliner Originalrequisiten um 1900 und das Bühnenbild, eine morbide preußische Amtsstube auf der Wilhelminischen Guckkastenbühne, entführen die Zuschauer in das alte Berlin der Jahrhundertwende zu Zeiten des Wilhelm Voigt. Das wandelbare Bühnenbild bleibt authentisch „old fashion“ und fügt sich organisch in das historische Ambiente des Admiralspalastes.

Mitreißend und komisch!

Die Liedtexte von Heiko Stang sind ebenso in Berliner Mundart gehalten wie die witzigen Dialoge. Schmissige Orchester-Arrangements von Frank Hollmann sowie die eigens für die Produktion angefertigten historischen Kostüme von Antje Schrader entführen die Zuschauer in das kaiserliche Berlin um 1900 und lassen das neue Berlin Musical zu einem unvergessenen Musical-Sommer-Erlebnis in der Berliner Mitte werden.

Inklusive einer Pause beträgt die Spieldauer ca. 2 1/2 Stunden.

Der Hauptmann von Köpenick

Ein echtes Berliner Original

Wilhelm Voigt wäre gern ein rechtschaffener Untertan, doch er scheitert am alltäglichen bürokratischen Teufelskreis. Dem wegen kleinerer Delikte vorbestraften Schuster ohne Papiere wird die Aufenthaltsgenehmigung verweigert, solange er arbeitslos ist. Jedoch findet er nur Arbeit, wenn er eine Aufenthaltsgenehmigung vorzuweisen hat. Um seinen Pass zurück zu erhalten und damit auch vor Staat und Gesetz wieder als Mensch anerkannt zu werden, begibt er sich in einen Kampf gegen die Windmühlen scharfer Gesetzesvorgaben und absurder Beamtenmentalität. Seinen Weg kreuzt dabei immer wieder eine Hauptmannsuniform des Preußischen Garderegiments, die ihm letztendlich eine spitzbübische Lösung verschafft. Als Hauptmann von Köpenick schlägt er schließlich die Ordnungstreuen und Autoritätshörigen mit ihren eigenen Waffen.

Das Berlin Musical von Heiko Stang, nach der gleichnamigen Tragikomödie „Der Hauptmann von Köpenick“ von Carl Zuckmayer aus dem Jahr 1931, spielt in Berlin vor dem Ersten Weltkrieg und ist ein kritisches Zeitstück über die Entwürdigung des Einzelnen durch Staat und Bürokratie. Die liebenswert-tragische Figur des Wilhelm Voigt ist dabei zum Sinnbild des kleinen Mannes geworden, der sich allein gegen die Ungerechtigkeiten des gesellschaftlichen Systems zur Wehr setzt.

Der Admiralspalast

Das Berlin Musical „Der Hauptmann von Köpenick“ wird aufgeführt im traditionsreichen Admiralspalast – direkt im historischen Berliner Theaterviertel rund um die Friedrichstraße. Der Admiralspalast kann auf eine über 100jährige bewegte Geschichte zurückblicken.

Mehr über den Veranstaltungsort

Das Ensemble

Das exzellente Musical-Ensemble und die Musiker des Symphonic Pop Orchestra unter der Leitung von Frank Hollmann singen und musizieren alles live und erwecken das Berliner Original auf der Musical-Bühne zum Leben.

Mehr über das Ensemble

„Wunderbare Inszenierung von hoher Qualität“

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